TTF Altshausen

Aktuelles und Corona

Hervorragender Start in die neue Tischtennissaison 2021/2022

Mit fünf Herrenmannschaften gehen die Tischtennisfreunde in die Saison 2021/22.
Flaggschiff ist die 1. Mannschaft, die sich in der Verbandsoberliga bewähren möchte,
was bei der starken Konkurrenz nicht einfach werden dürfte. Die 2. Mannschaft zählt zu
den Favoriten in der Landesliga. Die 3. Mannschaft (Bezirksklasse), 4. Mannschaft
(Kreisliga C) und 5. Mannschaft (Kreisliga D) haben sich gut vorbereitet. Auf ihr
Abschneiden darf man gespannt sein. Am ersten Spieltag hatte nur das
Bezirksklassenteam spielfrei. Alle anderen Mannschaften waren im Einsatz. Vier Spiele,
vier Siege – was will man mehr. Dieser Start war exzellent.
In der Verbandsoberliga war mit Deuchelried eine beachtliche Hürde zu überspringen.
Nach einem 1:2 Rückstand in den Doppeln konnte Altshausen jedoch einen 6:3
Zwischenstand herausspielen. Petr Ocko ließ Marc Metzler beim 11:3, 11:6 und 11:6
nicht ins Spiel kommen. Kapitän Jonas Strahl biss sich trotz Verletzung zu einem 3:0
gegen Markus Schupp durch. Der polnische Neuzugang Norbert Wojtyla (3:1 gegen
Constantin Richter) und sein Freund Mateusz Wojciechowski (3:1 gegen Florian Joos)
ließen genauso wenig anbrennen wie Christian Narr, der Thomas Szabo 3:0 bezwang.
Wer nun einen klaren Sieg erwartete, wurde enttäuscht. Deuchelried glich mit 3 Siegen
zum 6:6 aus. Petr Ocko unterlag nach guter Leistung Daniel Reisch mit 1:3. Gabor Toth
konnte eine 2:1 Führung gegen Marc Metzler nicht durchbringen und blieb an diesem
Tag ohne Sieg. Bei Jonas Strahl riss nach der 2:0 Führung der Faden (2:3 gegen
Constantin Richter. Norbert Wojtyla, Mateusz Wojciechowski und Christian Narr
gewannen jeweils ungefährdet ihr zweites Einzel und sicherten den TTF Altshausen die
ersten beiden Punkte.
In der Landesliga setzte sich Altshausen mit einem unerwarteten 9:0 gegen den 1. TTC
Wangen an die Tabellenspitze. Wangen kam in ausgezeichneter Besetzung. Doch die
trainingsfleißigen Altshausener ließen den Gästen lediglich 6 Sätze. Erfreulich die
Eingangssiege in den Doppeln durch Jagst/Adams, Novotny/Smidt und Busam/Assfalg
mit jeweils 3:1. Darauf folgten sechs Siege durch Wolfgang Jagst, Petr Novotny, den
tschechischen Neuzugang Karel Smidt, Kapitän Marco Busam, Thomas Wahl und
Andreas Adams. Im nächsten Spiel gegen das ebenfalls erfolgreiche Amtzell (9:3 gegen
Staig III) wird sich zeigen, ob die Tischtennisfreunde an ihre herausragende Leistung
anknüpfen können.
Starker Auftritt von Altshausen IV in der Kreisliga C: das spielstarke Tettnang wurde
nach vielen umkämpften Begegnungen auswärts mit 9:4 bezwungen. Wichtig erwiesen
sich dabei die Eingangsdoppel, die alle nach Altshausen gingen. Frank Fink, an diesem
Tag in blendender Verfassung, brachte seinem Team die 4:0 Führung, die von Kurt
Keller und Carsten Kohl auf 6:2 ausgebaut wurde. Tettnang verkürzte zwar auf 6:4, doch
Fink, Keller und Winand ließen sich dadurch nicht verunsichern und holten die fehlenden
drei Zähler zum Sieg.
Altshausen V erwies sich auswärts dem TSV Eschach II als überlegen und gönnte dem
Gegner beim 9:0 nur drei Sätze. Die Tischtennisfreunde spielten in der Aufstellung Hardy
Geiger, Hermann Luzecki, Dieter Natter, Zoltan Hübel, Norbert Jerg und Felix Löffler.



Training ab sofort wieder ohne die 3G Regel möglich.

09.07.21






Tischtennis

Baden-Württemberg e.V.
Bestimmungen für die Durchführung von Mannschaftskämpfen ab 11.09.2020
(Beschluss des Präsidiums vom 10.09.2020 auf Grundlage der Vorschriften des Abschnitts M der

Wettspielordnung) 

 

1.   Allgemeine Regelungen  

Nachweispflicht von Hygienekonzepten: Die Regelungen der jeweiligen Kommunen für die Öffnung bzw. die Nutzung von Sporthallen haben immer Vorrang vor den Regelungen des Spielbetriebs, die von DTTB oder TTBW herausgegeben worden sind.

Die Vereine müssen jeweils für sich prüfen, inwieweit bei den zuständigen lokalen Behörden (Kommunen) eigene Konzepte zur Austragung der Heimspiele einzureichen sind.

      Jede/r Spieler*in nimmt eigenverantwortlich am Spielbetrieb teil.

      Nur symptomfreie Personen dürfen am Spielbetrieb teilnehmen bzw. die Austragungsstätte betreten. Insbesondere bei folgenden Symptomen ist eine Teilnahme untersagt:

  Erhöhte Körpertemperatur/Fieber, 

  Geruchs- und Geschmacksverlust. 

      Die Heimmannschaft sollte bis spätestens 48 Stunden vor Spielbeginn den Gastverein und ggf. den Oberschiedsrichter informieren, wenn besondere Hygienebestimmungen bestehen (Verbot der Benutzung von Umkleidekabinen und Duschen, Laufwege, …).

      Zuschauer sind unter Beachtung der behördlichen Vorgaben und der Hygiene- und

Infektionsschutzvorschriften (Mund-Nasen-Schutz) zulässig. Untersagt sind Sportwettkämpfe mit insgesamt über 500 Sportler/innen sowie Zuschauer/innen. Unter den Zuschauerinnen und Zuschauern ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

 

2.   Vorbereitung der Austragungsstätte

      Beim Aufbau der Spielräume (Spielboxen) ist das Abstandsgebot von mindestens 1,5 m hinsichtlich des Abstands der Umrandungen bis zu ersten Stuhl-/Tribünenreihe zu beachten (ggf. ist die 1. Stuhl-/Tribünenreihe auch freizulassen).

      An den Stirn- oder Längsseiten der Spielfelder ist für jede Mannschaft ein mit einem Abstand von mind. 1,5 m zu weiteren Personen abgetrennter Bereich auszuweisen, in dem sich die Mannschaftsbänke (Abstand der Spieler*innen auf den Mannschaftsbänken 1,5 m) oder besser Stühle im Abstand von je 1,5 m befinden. 

      Sollten in Hallen Umkleideräume nicht genutzt werden können, so ist die Gastmannschaft im Vorfeld hierüber zu informieren.

      Sollten Umkleideräume und Duschen genutzt werden können, so ist dies unter Beachtung der Abstandsregel möglich. Die Vorgaben der Kommune sind aber vorrangig einzuhalten.

      Auf- und Abbau der Tische und Umrandungen müssen unter Einhaltung des Mindestabstands und mit Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgenommen werden.

      Eine Reinigung der Tische (Oberfläche/Kanten) ist nach jedem Mannschaftskampf vorzunehmen.

      Die Heimmannschaft muss Desinfektionsmittel für die Hände bereithalten.

 

 

 

 

 

 

 

3.   Durchführung des Mannschaftskampfes  

Die Mannschaftskämpfe werden in allen Spielsystemen mit Doppel ausgetragen. Diese Vorgabe gilt für die gesamte Vorrunde bis auf Weiteres. Sollte in einzelnen Gemeinden den Vereinen nicht erlaubt sein Doppel zu spielen, so kann vom Entscheidungsgremium laut WO jederzeit für einzelne Spielklassen eine andere Entscheidung getroffen werden.

      Rechtzeitig vor Beginn der Rückrunde wird das Entscheidungsgremium des TTBW beschließen, wie in der Rückrunde zu verfahren ist. 

      Sollte in einer Spielklasse kein Doppel gespielt werden können so werden alle Einzel gespielt, d.

h. der Mannschaftskampf endet nicht beim Erreichen des Siegpunktes, sondern nach Austragung des letzten Einzels gemäß Spielsystem. Das Ergebnis eines Mannschaftskampfes reicht dann z.B. im 6er-Paarkreuzsystem und im Werner-Scheffler-System von 12:0 bis 6:6, im Bundessystem von 8:0 bis 4:4.

 

Empfehlungen als Ergänzung von WO/AB E 2.5: 

      Für alle Personen (auch Spieler*innen!), die in der jeweiligen Situation nicht selbst spielen, sich aber in der Halle aufhalten, gilt ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern. Es wird empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

      Der Schiedsrichter nimmt einen ausreichenden Abstand zum Tisch ein (1,5 m); das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.

      Zählgeräte sind einzusetzen. Zur Desinfektion sind geeignete Utensilien bereit zu stellen. Oder es sind Einmalhandschuhe bereit zu stellen.

      Sind Handtuchboxen/-behälter im Einsatz, so sind diese von den Spielern*innen im Zuge des Seitenwechsels mit auf die andere Tischseite zu nehmen. Die Handtuchboxen/-behälter sind gegenüber dem Schiedsrichter aufzustellen.

      Eine Anzeigetafel (Spielstandanzeige) ist pro Mannschaftskampf einzusetzen. Diese ist nur von einer einzigen Person zu bedienen oder alternativ nach jeder Bedienung vom Heimverein zu reinigen.

      Um einen Mindestabstand zwischen den Tischen sicherzustellen, wird eine Fläche von 5 x 10 m pro Tisch/Spielpaarung (entspricht der WO-Vorgabe einer Box im Ligen-Spielbetrieb) empfohlen. Die Tische sollten durch Umrandungen voneinander getrennt werden.

      Auf Händeschütteln/Abklatschen/Umarmung wird verzichtet, ebenso auf das Abwischen des Handschweißes am Tisch.

      Hinsichtlich der Nutzung/des Einsatzes der Bälle gilt es keine Besonderheiten zu berücksichtigen. So ist weder der Austausch des Balles nach einem Spiel, noch ein Desinfizieren des Balles vor einem erneuten Einsatz etc. vorgegeben.

      Eine Reinigung der benutzten Materialien (Tische, Netze, Zählgeräte, Bälle) hat nach dem Mannschaftskampf oder bei Bedarf (z. B. Schweiß auf dem Tisch) zu erfolgen. Entscheidend sind hier die Vorgaben der Kommune oder des Vereins, die auch eine Reinigung nach jedem Spiel (Einzel) vorsehen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.   Spielverlegungen  

Die nachfolgend genannten Regelungen gelten für die gesamte Vorrunde 2020/21. 

      Die Absetzung von Mannschaftskämpfen durch die zuständigen Spielleiter darf ergänzend zu WO G 6.1 auch dann erfolgen, wenn die Hallenkapazität durch behördliche Anordnungen eingeschränkt wird oder die Austragungsstätte unter Hinweis auf das Infektionsgeschehen erst gar nicht zur Verfügung steht. Der Antrag auf Absetzung ist vom Verein unter Vorlage einer amtlichen Mitteilung/Bescheinigung zu stellen. Die Antragsfristen gemäß Ziffer 6.1.6 des Abschnitts G der WO werden für die genannten Fälle außer Kraft gesetzt. Vorab ist zu prüfen, ob der Mannschaftskampf in einer anderen Austragungsstätte ausgetragen werden kann. Auch die Möglichkeit eines Heimrechttausches ist hierbei zwingend zu prüfen.

      Hinsichtlich der Nachverlegungen von Mannschaftskämpfen wird festgelegt, dass Anträgen ohne die Beachtung des genannten Ausschlusses stattgegeben werden darf. 

      Die Spielleiter werden gebeten, alle Spielverlegungswünsche der positiv zu bescheiden, die durch personelle Probleme wie Corona-Infektionen von Spieler*innen oder behördlich angeordnete Quarantäne ausgelöst werden. Freiwillige Quarantänen oder Teilnahmeverzichte aufgrund eines Ansteckungsrisikos begründen keine Spielabsetzung/-verlegung. Die betreffende Mannschaft muss dann eine Ersatzgestellung vornehmen. 

 

5.   Nichtantreten und Streichung/Zurückziehen

      Auch wenn eine Mannschaft mehr als zweimal in der Saison nicht antritt, wird sie nicht gestrichen.

                Dazu Änderung von WO/AB G 7.2.1: Dieser Passus wird bis 31.12.2020 ausgesetzt. 

      Eine Mannschaft, die zurückgezogen worden ist, kann in der nachfolgenden Spielzeit in der darunterliegenden Spielklasse gemeldet werden.

      In der Spielzeit 2020/21 werden grundsätzlich keine Ordnungsgebühren ausgesprochen, wenn das Nichtantreten dem Spielleiter und dem Gegner bis 48 Stunden vorher mitgeteilt wurde oder die Mannschaft nicht komplett antritt.

 

Weitere wichtige Punkte über die Durchführungsbestimmungen hinaus:

 

Empfehlungen

 

           Anreise:

Zunächst einmal ist die rechtliche Frage von Fahrgemeinschaften nicht in der

Entscheidungsgewalt des Verbandes, sondern eine Frage, welche die jeweils aktuelle Landesverordnung Baden-Württemberg klärt. Auf der offiziellen Seite des Landes BadenWürttemberg ist hierzu in der Rubrik „FAQ“ auf dieser Seite vermerkt: 

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/

 

Wie viele dürfen im Auto mitfahren?

Grundsätzlich erfolgen auch Fahrten mit privaten Kraftfahrzeugen im öffentlichen Raum. Deshalb gelten auch in privaten Kraftfahrzeugen die entsprechenden Regelungen. Theoretisch könnten also maximal 20 Personen in einem Auto fahren (wobei natürlich die Anzahl der eingetragenen Sitzplätze hier das Limit setzt).

Alle im Auto sollten eine Maske tragen, da sie lange auf engen Raum zusammen sind und so ein besonderes Infektionsrisiko besteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

      Dokumentationspflicht:

Bei Sportveranstaltungen sind die Kontaktdaten aller Teilnehmer (Sportler und Zuschauer) zu erheben. Bei Minderjährigen ist keine Zustimmung der Erziehungsberechtigten notwendig. Für den Fall von Rückfragen des Gesundheitsamtes sind die Daten für 4 Wochen aufzubewahren, anschließend zu löschen. Sie finden eine Vorlage in gesonderter Datei.

 

Begründung:

§ 2 Corona-Landesverordnung Sport:

Wer eine öffentliche oder private Sportanlage oder Sportstätte oder Räumlichkeiten, die für die temporäre Ausübung von Sport genutzt werden, betreibt, hat die Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO einzuhalten, zuvor ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 5 CoronaVO zu erstellen und eine Datenerhebung nach § 6 CoronaVO [Dokumentationspflicht] durchzuführen. Es gilt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot nach § 7 CoronaVO. Beim Abhalten der Veranstaltung sind die Arbeitsschutzanforderungen nach § 8 CoronaVO einzuhalten. Der Betreiber kann diese Pflichten an Dritte, insbesondere an weitere Sportanbieter, übertragen; seine Verantwortung für die ordnungsgemäße Erfüllung der Vorgaben nach Sätze 1 bis 3 bleibt davon unberührt.

 

      Verpflegung in der Halle:

Die Gastronomie auf Sportanlagen ist möglich, wenn die Betreibenden der Einrichtung ein Hygienekonzept nach den Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg erstellt haben und die Einhaltung des Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet ist. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei den „Beschäftigten“ ist sicherzustellen sowie die Möglichkeit zur Handdesinfektion für die Kunden.

 

      Trainingsbetrieb:

Auch nach der neuen Landesverordnung Baden-Württemberg (gültig ab 14. Sept. 2020) besteht für den Trainings- und Übungsbetrieb die Beschränkung in Bezug auf die Teilnehmer: Bis zu 20 Personen (Sportler + Trainer) dürfen pro Trainingsgruppe teilnehmen.

Quelle: Corona-Verordnung; § 9 Ansammlungen 

(1) Ansammlungen von mehr als 20 Personen sind untersagt.

Davon zu unterscheiden sind (Sport-)Veranstaltungen mit Teilnahme von max. 500 Personen!

 

 Heimspieltage:

Groß-Vereinen oder Klubs mit mehreren Mannschaften, die ihre Heimspiele zeitgleich austragen, stellt sich die Frage, wie viele Personen sich dabei in einer Halle aufhalten dürfen. Hierzu liegen zwei Zahlen zugrunde: Für das Training ist die Teilnehmerzahl laut CoronaNotverordnung § 9 nach wie vor auf 20 (Spieler + Trainer) pro Gruppe limitiert. Bei Wettkämpfen sind dagegen 500 Personen (Sportler + Zuschauer) erlaubt, unter Einhaltung der Abstandregel von 1,50 m – siehe dazu auch Ziffer 1 der Durchführungsbestimmungen oben.  Da es sich bei (auch mehreren) Punktspielen und damit Heimspieltagen eindeutig um

Wettkämpfe handelt, gilt die zweite Regelung. Es dürfen also bis zu 500 Personen in Halle sein, immer unter Einhaltung der Abstandsregel. Mehrere Heimspiele unter diesen Bedingungen sind also rechtlich zulässig und damit möglich.

Zu diesem Thema kam auch die Frage nach der gleichzeitigen Durchführung von Trainings- und Wettkampfbetrieb, z. B. abends an Wochentagen, auf. Hierzu gibt es noch keinen juristisch geprüften Fall. Jedoch ist die strengere Auslegung der Trainingsgruppen mit max. 20 Teilnehmer sowie einer Trennung der Gruppen heranzuziehen. Würde also beispielsweise ein Punkt- oder Pokalspiel in einer Halle mit Trainingsbetrieb ausgetragen, müsste eine strikte Trennung dieser beiden „Gruppen“ erfolgen, z. B. durch eine Trennwand oder vergleichbar. Somit würde der Kontakt der beiden Gruppen vermieden.

 

gez. TTBW-Präsidium, 10.09.2020



Bescheiden in die nächste Tischtennis - Saison

Die über 2000 Jahre alte griechische Ikarus-Sage geht davon aus, dass es problematisch heiß werden kann, wenn man der Sonne zu nahe kommt. Bei den Tischtennisfreunde Altshausen war es gerade umgekehrt – sie haben sich kalte Füße geholt. An das erfolgreichste Jahr der langen Vereinsgeschichte mit dem erstmaligen Aufstieg in die Oberliga plus zwei weiteren Aufstiegen der Mannschaften IV und V reihte sich eine bittere Saison, aus der lediglich positiv zu vermelden ist, dass die 2. Mannschaft in der Landesliga einen stolzen vierten Platz belegt hat. Ansonsten umfasst die unerfreuliche Bilanz einen Abstiegsplatz in der Oberliga, die Abmeldung des Bezirksliga-Teams sowie Abstiegsplätze in den Kreisligen A und B.

Wie ist das zu erklären? Die TTF Altshausen verfolgen seit einigen Jahren ein stringentes Konzept: Neue Spieler werden nicht durch finanzielle Zuwendungen angelockt, sondern durch ein umfassendes Paket, das von einem sicheren Arbeitsplatz, Hilfe bei der Wohnungssuche, Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache bis hin zur Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen reicht. Bis zur Verbandsliga war diese Vorgehensweise tragfähig. Nach dem Aufstieg in die Oberliga wurden den Tischtennisfreunden zwar über 90 Spieler angeboten, von Oberligastärke bis Bundesligastärke. Doch ein Merkmal hatten fast alle gemeinsam: sie wollten nur zum Match anreisen und natürlich entsprechend honoriert werden. Nur vier Spieler wagten den Versuch, hier zu arbeiten und zu leben. Zweien war nach kürzester Zeit die Arbeit zu schwer und sie gingen in ihre Heimatländer zurück. Zwei junge Spieler sind geblieben: ein Pole und ein Deutscher, die sich glänzend am Arbeitsplatz bewähren und sich bestens in den Verein integriert haben. Da parallel zwei Spieler die 1. Mannschaft verließen, blieb die erhoffte Verstärkung aus – ein Effekt, der sich durch den ganzen Verein zog. So kam es, dass alle 5 Mannschaften Mühe hatten, sich in ihren Klassen zu behaupten. Da zahlreiche Ausfälle durch Verletzungen hinzukamen, musste in der Rückrunde gar eine Mannschaft aus dem Spielbetrieb genommen werden, um die Lücken in den anderen Mannschaften zu stopfen.

Wer Sport treibt, der will Erfolge sehen. Bleiben diese über längere Zeit aus, dann leiden Selbstbild und Motivation. Gerade Tischtennisspieler können schon bei jedem Ballwechsel erkennen, was gelingt und was nicht. Sie haben Bilanzen und TTR – Punkte, an denen sie ihren Leistungsstand ablesen können. Sind die Bilanzen negativ und werden die TTR-Punkte weniger, so leiden Spielfreude und Trainingseifer. Diese Entwicklung war auch bei den Tischtennisfreunden nicht aufzuhalten. Anstatt ganz generell die Trainingsintensität zu erhöhen, fasste nur ein Teil der Spieler diesen Entschluss. Andere ließen sich entmutigen und trainierten weniger als in der Verbandsliga. Verständlich, dass es verlockend ist, in der Oberliga zu spielen. Aber vielleicht wäre die Stimmung besser und die Spielfreude größer gewesen, wenn mehr Begegnungen gewonnen worden wären, auch wenn es „bloß“ ein weiteres Jahr in der Verbandsliga gewesen wäre, die man in der Saison zuvor ohne Niederlage durchlaufen hatte.

Wie geht es bei den TTF Altshausen weiter? Das ist in jedem Jahr wie in jedem anderen Verein die gleiche Frage. Manche Spieler werden älter, andere wechseln den Arbeitsplatz, dritte beginnen ein Studium. Neue Spieler in einer Krisenzeit zu einem Vereinswechsel zu bewegen, das dürfte wenig aussichtsreich sein. So ist für die kommende Saison die Richtung klar: jede der vier verbliebenen Mannschaften sollte in einer Klasse spielen, in der sie gut mithalten kann. Denn letztendlich sind Erfolge im Sport durch nichts zu ersetzen!

 

 

 


Virenfrei. www.avast.com

bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften

haben Wolfgang Jagst und Klaus Kramer hervorragend abgeschnitten.